Skip navigation

Anfrage

                                    
                                        Stadt Karlsruhe
Der Oberbürgermeister

Vorlage Nr.:

ANFRAGE

2020/0087

AfD-Gemeinderatsfraktion
Probleme mit der "Monteurunterkunft", Baseler-Tor-Str. 8 in Durlach

Gremium

Termin

TOP

ö

Gemeinderat

18.02.2020

43

x

1.

2.

3.

4.

5.

nö

A) Ist der Verwaltung bekannt, dass die Bewohner der „Monteurunterkunft“ in der BaselerTor-Str. 8 in Durlach die direkte Nachbarschaft durch immer wieder neue Einbrüche
und/oder Beschädigungen ihres Eigentums (geparkte PKW) und durch Einschüchterungen
in Angst und Schrecken versetzen (vgl. Angaben eines Zeugen unter
„Sachverhalt/Begründung“)?
B) Wenn ja, seit wann?
C) Welche Maßnahmen plant die Verwaltung um derartige kriminelle Handlungen im
Bereich um die Baseler-Tor-Str. 8 künftig zu verhindern?
A) Ist der Verwaltung bekannt, dass die Bewohner der „Monteurunterkunft“ in der BaselerTor-Str. 8 in Durlach die direkte Nachbarschaft durch immer wieder neues Wegwerfen von
Müll im öffentlichen Raum belasten?
B) Wenn ja, seit wann?
C) Wie passt die Passivität der Stadtverwaltung in dieser Sache mit den Kampagnen der
Verwaltung für ein sauberes Karlsruhe zusammen?
D) Welche Maßnahmen plant die Verwaltung, um derartige Verstöße und
Ordnungswidrigkeiten im Bereich um die Baseler-Tor-Str. 8 künftig zu verhindern?
Sind der Verwaltung die Eigentümer der hier genannten Immobilie bekannt? Wie lautet der
Name des vom Zeugen unter „Sachverhalt/Begründung“ beschriebenen deutschen
Eigentümers, ein „angeblich bei Durlacher Behörden einflussreicher Deutscher aus Durlach,
der nie in Erscheinung tritt, außer bei Begehungen von Mitarbeitern des
Rathauses …“?
A) Plant die Verwaltung, diesen und den zweiten unten genannten Eigentümer in Regress
zu nehmen für die Schäden, die seine Mieter im öffentlichen Raum angerichtet haben und
die Kosten, die die immer wieder neue Entsorgung achtlos von den Bewohnern
weggeworfenen Mülls kontinuierlich verursacht?
B) Falls Nein, weshalb nicht? Nimmt dieser Eigentümer aufgrund von überteuerten Mieten
nicht offensichtlich genug ein, um solche durch seine Mieter verursachten Kosten für die
Allgemeinheit ersetzen zu können?
C) Falls Ja, wann?
Welche sonstigen Schritte plant die Verwaltung, um die Eigentümer dazu zu bringen,
durchzusetzen, dass ihre Mieter in der Nachbarschaft der Baseler-Tor-Straße 8 Recht und
Gesetz einhalten und niemanden bedrohen oder belästigen?

Ergänzende Erläuterungen

Seite 2

Sachverhalt / Begründung:
Durch die E-Mail eines dort Wohnenden wurden wir auf die Umstände um die und in der BaselerTor-Str. 8 aufmerksam gemacht. Nach Erhalt dieser E-Mail traten wir mit dem Autor in Kontakt. Er
bestätigte uns die Richtigkeit seiner Angaben. Im Folgenden sind diese wiedergegeben (Name und
Wohnort des Zeugen wurden unkenntlich gemacht, sind der Polizei und uns aber bekannt):
"XXXXXXX" < XXXXXXX@web.de> hat am 10. Januar 2020 um 23:12 geschrieben:
Betreff: https://bnn.de/blaulicht/karlsruhe-koerperverletzung-an-strassenbahnhaltestelle-indurlach-polizei-sucht-zeugen
Guten Tag,
Die Festnahme der betreffenden osteuropäischen Person, Herkunft wird von den BNN nicht
erwähnt, fand heute Nachmittag in der Monteurunterkunft in der Basler-Tor-Str. 8, inmitten der
Altstadt statt.
Der Festgenommene ist vor ca. 4 Monaten, zusammen mit seiner Partnerin dort in ein 20 qm2
kleines Zimmer eingezogen. Mietpreis pro qm2 ca. 50,-€.
Laut BNN besäße die Frau in Durlach eine eigene Wohnung und erweckt den Eindruck, dass der
Bekannte dort lediglich zu Besuch war.
Das Paar lebt seit ca. 4 Monaten tagtäglich 24/7 dort zusammen.
Ob der Festgenommene beim Einwohnermeldeamt dort gemeldet ist, wäre gemäß (BMG) für
Vermieter von Beherbergungsbetrieben zu überprüfen.
Dem Vermieter war/ist bekannt, dass der Festgenommene permanent seit ca. vier Monaten 24/7
hier wohnt. Ich bewohne ein anderes Zimmer im selben Haus und war bei der Festnahme zugegen.
Die Partnerin des Festgenommenen hat wochentags das Monteurzimmer früh morgens bis abends
verlassen (vermutlich berufstätig).
Der Festgenommene hat das Appartement sehr selten verlassen. Er hat fast 24/7 seiner Zeit in dem
Monteurzimmer verbracht.
Ich hatte den Eindruck, dass die Frau berufstätig ist, der Festgenommene entweder psychischund/oder alkoholkrank und nicht berufstätig ist.
Mir ist aufgefallen, dass der Festgenommene in den letzten vier Monaten wiederholt, d.h.
wöchentlich seine Partnerin in dem winzigen Monteurzimmer körperlich attackiert hat.
Er hat seine Partnerin wiederholt aus dem gemeinschaftlichen Zimmer "geschmissen", eine
Reisetasche und Wäsche ihr hinterher auf den Hausflur geworfen.
Da diese Geschehnisse nicht zu überhören waren, bin ich des Öfteren auf den Flur gegangen, habe
die Frau wiederholt gefragt ob ich die Polizei rufen soll. Antwort: no police!
In der Folge einer seiner Attacken gegen die Partnerin klopfte am nächsten Tag der
Festgenommene an meiner Tür und stand mit erhobenen Fäusten vor mir. Ich habe die Türe noch
rechtzeitig schließen können, worauf sein Faustschlag die Türe traf.
Einige Tage später meldete sich ein syrischer Flüchtling - d.h. Flurnachbar - bei mir: der
Festgenommene hätte auch ihn grundlos und völlig überraschend körperlich attackiert.
Ich habe die BNN nach der Festnahme angerufen und detaillierte Angaben gemacht.
Die online Berichterstattung der BNN ist gegen besseres Wissen völlig falsch!
Gewiss könnte ich mir heute den Vorwurf machen, nicht interveniert d.h. die Polizei ob der
vorherigen Geschehnisse informiert zu haben.
Es ist aber doch so, das hier in der Monteurunterkunft ca. 35 Männer und wenige Frauen aus
Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Polen wohnen. Mitbewohner, die fast alle tagtäglich sehr viel
Alkohol konsumieren und sich insbesondere an den Wochenenden dementsprechend benehmen.
Hier fanden in der Vergangenheit immer wieder schwere Körperverletzungen der Ausländer
untereinander statt. Messerstecherei war keine Seltenheit. Hier befanden sich, ohne zu

Ergänzende Erläuterungen

Seite 3

übertreiben, Blutlachen auf den Fluren die von schweren Verletzungen zeugten, Blutspritzer an den
Wänden. Ich hatte den Vermieter in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, ihm
Fotos von dem Blut zugeschickt, ihn mitten in diversen Nächten angerufen und um Rat gebeten, ob
ich die Polizei herbeirufen soll. Antwort: nein, er wolle keine Polizei eingeschaltet haben. Mir
werden hier im Haus fast wöchentlich Drogen zum Kauf angeboten, nachts wurde hier von
Balkonen mit Handfeuerwaffen augenscheinlich scharf geschossen. Ich war beim Militär, kann
daher Schreckschusswaffen von einer Glock-Selbstladepistole sehr gut unterscheiden. Summa
summarum herrscht hier im Haus je nach Alkoholkonsum ein sehr hohes unberechenbares
Gewaltpotential. Ich habe v. g. Geschehnisse wiederholt mündlich und schriftlich der Polizei
mitgeteilt. Und ich hatte jedes Mal den Eindruck, nicht ernst genommen zu werden. Für mich
persönlich war die Beziehungstat von heute vorhersehbar und es ist nach meiner Einschätzung nur
eine Frage der Zeit, bis in der Monteurunterkunft etwas wirklich Gravierendes bis hin zu einer
Tötung geschieht. Der Vermieter kassiert bis zu 50,-€ pro Quadratmeter Miete, alles andere scheint
ihm mehr als egal zu sein.
Die Hilfsarbeiter werden von einer Frankfurter Agentur in Durlacher bzw. Karlsruher Betriebe
vermittelt, Stundenlohn ca. 10,-€ abzüglich ca. 700,-€ Miete für ein 20qm2 kleines Zimmer.
Niemand spricht oder versteht deutsch. Alle Formalitäten werden von einem osteuropäischen
Angestellten der Frankfurter Agentur, der ebenfalls ein 10pm2 Zimmer zu 500,-€ Miete in der
Monteurunterkunft bewohnt, abgewickelt.
Die Arbeiter sind von dieser Person völlig eingeschüchtert und abhängig.
Ich selbst bin aus Norddeutschland, XXXXXXXXXXX, Deutscher, 65 Jahre alt, pensioniert. Meine
Partnerin hatte in Karlsruhe einen unverschuldeten Autounfall mit lebensgefährlichen
Verletzungen. Um der Partnerin im Krankenhaus zur Seite zu stehen, mietete ich in der
Monteurunterkunft ein Zimmer an.
Es ist mir absolut unverständlich, dass im exquisiten Durlach, inmitten der Altstadt solche Zustände
herrschen. Menschen aus der Nachbarschaft in der Basler-Tor-Straße bestätigten mir, Angst vor
den Bewohnern der Monteurunterkunft zu haben.
Besitzer der Monteurunterkunft ist ein Rachid Abbar, marokkanischer Abstammung. Ein
Mitbesitzer der Monteurunterkunft ist ein angeblich bei Durlacher Behörden einflussreicher
Deutscher aus Durlach, der nie in Erscheinung tritt, außer bei Begehungen von Mitarbeitern des
Rathauses, wenn es darum geht, auszuloten, ob durch Vermietung an Asylbewerber noch mehr
Gewinn zu erwirtschaften wäre.
Die von mir geschilderten Zustände sind lediglich ein Ausschnitt der noch sehr viel größeren
desolaten Zustände.
Wenige weitere Details ob der Zustände wären:
-dass die osteuropäischen s.g. Monteure am helllichten Tag im Wohngebiet von Auto zu Auto der
Anwohner gehen um nachzusehen ob irgendein Auto sich öffnen lässt.
-mein Besuch, weiblich, in Vergangenheit mehrfach von den v. g. Osteuropäer sexuell belästigt
wurde.
-abends leergetrunkene Alkoholflaschen aus den Zimmerfenster auf parkende Autos der Anwohner
geschmissen werden.
-die Osteuropäer den Bürgersteig zumüllen, fortlaufend stehen irgendwelche gestohlene Fahrräder
herum.
-et cetera, et cetera

Ergänzende Erläuterungen

Seite 4

Alles dies habe ich wiederholt der Durlacher und Stadt Karlsruher Polizei schriftlich und mündlich
zur Kenntnis gebracht. Meine Angaben wurden absolut nicht ernst genommen.
Ich habe in der Vergangenheit das Zollamt in Karlsruhe gebeten zu überprüfen, ob die Monteure bei
Einwohnermeldeamt registriert sind. Es bestünde bestimmter Verdacht, dass viele der Osteuropäer
in Karlsruhe eine Schwarzarbeit tätigen. Antwort von Zollamt: man könne mangels Personal keine
Überprüfung vornehmen.
https://mein-monteurzimmer.de/106267/monteurzimmer/karlsruhe-karlsruhe-stadt-mehrerezimmer-erstbezug
Mit freundlichem Gruß
XXXXXXX
-Diese Nachricht wurde von meinem Android Mobiltelefon mit WEB.DE Mail gesendet.

Unterzeichnet von:
Dr. Paul Schmidt
Oliver Schnell
Ellen Fenrich