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                                        Stadt Karlsruhe
OV Neureut

Beschlussvorlage

Vorlage Nr.:

/2020

Verantwortlich:

OV Neureut

Antrag der FDP-Ortschaftsratsfraktion vom 16.02.2020
Südschule – Wilder Wein

Beratungsfolge dieser Vorlage
Gremium

Termin

TOP

ö

Ortschaftsrat

03.03.2020

5

x

nö

Ergebnis

Beschluss

Antrag der FDP-Ortschaftsratsfraktion vom 16.02.2020.
Südschule – Wilder Wein
Der Ortschaftsrat entscheidet über die weitere Vorgehensweise an der Fassade der Südschule im Hinblick auf den Antrag der FDP-Ortschaftsratsfraktion vom 16.02.2020.

Finanzielle Auswirkungen
Ja X

Gesamtkosten der Maßnahme

Einzahlungen/Erträge
(Zuschüsse u. Ä.)

Jährliche laufende Belastung (Folgekosten
mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen)

Nein

Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden
Ja
Nein
Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen:
Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik)
Umschichtungen innerhalb des Dezernates
Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den
Folgejahren zu
IQ-relevant

x

Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO)
Abstimmung mit städtischen Gesellschaften

Nein
Nein

X

Nein

Ja
X

Korridorthema:

Ja
Ja

abgestimmt mit

Ergänzende Erläuterungen

Seite 2

Ergänzende Erläuterungen

Seite 3

Die FDP-Ortschaftsratsfraktion bittet in ihrem Antrag vom 16.02.2020 um Lösungsvorschläge zu folgenden Fragen:
1. Kann der „Wilde Wein“ entfernt und die Fassade gereinigt werden?
Selbstverständlich ist es technisch möglich den „Wilden Wein“ zu entfernen und die
Fassade zu reinigen. Da jedoch anschließend die komplette Fassade neu verputzt
und wieder gestrichen werden muss, stellt dies einen erheblichen finanziellen Aufwand dar. Aber nicht nur der finanzielle Aspekt steht im Vordergrund. Bei einer
Überprüfung konnte festgestellt werden, dass selbst der abgestorbene „Wilde
Wein“ einen Unterschlupf für „Wildbienen“ bzw. „Wildwespen“ bietet.
2. Ist eine „Wilder-Wein“ Ersatzpflanzung möglich?
Natürlich ist anschließend, nach Fertigstellung der Fassadenarbeiten, eine Ersatzpflanzung wieder möglich.
3. Ist eine Ersatz-Begrünung mit einem Klettergerüst möglich?
Eine Ersatzbegrünung mit einem Klettergerüst, befestigt an der Fassade, ist möglich.
Zudem besteht auch die Möglichkeit, den noch bestehenden, leider abgestorbenen
„Wilden Wein“, selbst als eine Art Klettergerüst für eine zusätzliche Bepflanzung zu
nutzen. Zwei zusätzliche Kletterpflanzen würden im Laufe der Zeit den abgestorbenen „Wilden Wein“ durch neues Grün verdecken. Dies würde zwar eine gewisse
Zeit in Anspruch nehmen, aber der finanzielle Vorteil und der Erhalt der Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten würde dies zugute kommen.
4. Gibt es weitere Alternativen für die Fassaden-Begrünung?
Es gibt zwar eine Vielzahl von Fassaden-Begrünung (Kletterpflanzen), allerdings ist
an dem hier in Rede stehenden Standort der „Wilde Wein“ die bestmögliche Wahl.

Ergänzende Erläuterungen

Seite 4

Andere Kletterpflanzen wie Efeu, Knöterich, Blauregen, Clematis o. ä., vertragen
entweder keine direkte Sonneneinstrahlung, können sich negativ auf die Bausubstanz auswirken oder haben einen immensen Platzbedarf.
5. Welche Kosten fallen für die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten an?
Es müsste bei einer „Komplett-Maßnahme“ (Entfernen des „Wilden Weins“, Reinigen der Fassade, Streichen der Fassade) mit Kosten von mindestens 10.000 Euro
brutto gerechnet werden. Für Neubepflanzungen und Klettergerüst, je nach Ausführung, müssten mindestens 2.500 Euro brutto veranschlagt werden.
Die Verwaltung empfiehlt, von einer teuren Fassadensanierung zum jetzigen Zeitpunkt
Abstand zu nehmen, bis festgelegt wurde, welche Sanierungsmaßnahmen durch das
Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft an und in der Südschule durchgeführt werden. Der Umsetzung von Ziffer 3. kann aus Sicht der Verwaltung zugestimmt werden.
Beschluss:
Der Ortschaftsrat entscheidet über die weitere Vorgehensweise an der Fassade der Südschule im Hinblick auf den Antrag der FDP-Ortschaftsratsfraktion vom 16.02.2020.