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TOP 5 Vorlage 68 StN MfG-Antrag_Sanierung_Weingartener Straße

                                    
                                        Stadt Karlsruhe
Der Oberbürgermeister

STELLUNGNAHME zum Antrag
MfG-Ortschaftsratsfraktion

Vorlage Nr.:

68

Verantwortlich:

Dez. 6

Sanierung und Straßenbeleuchtung in der verlängerten Weingartener Straße

Gremium

Termin

TOP

ö

Ortschaftsrat Grötzingen

01.04.2020

5

x

nö

Kurzfassung

zu 1.
Die Weingartner Straße hat zwar kleinere Schadstellen, befindet sich aber in einem
verkehrssicheren Zustand. Derzeit und auch in den nächsten Jahren sind keine grundhafte
Erneuerungen der Straße notwendig oder vorgesehen.
zu 2.
Bereits im Jahr 2017 wurde zu einer analogen Anfrage bereits Stellung genommen. Dem Grund
nach werden Verkehrswege im Außenbereich nach wie vor nicht beleuchtet. Die Installation einer
solarbetriebenen Verkehrsbeleuchtung kann zurzeit eine verkehrssichere Straßenbeleuchtung im
Auftrag des Straßenblaulastträgers nicht dauerhaft erfüllen. Zwar können im Rahmen einer
Straßensanierung die damaligen Kosten einer konventionellen, normgerechten Beleuchtung um
etwas 30 – 40 Prozent gesenkt werden, es entstünden aber immer noch Kosten in Höhe von etwas
40.000 Euro. Ein Vergleich zur vorgeschlagenen solarbetriebenen Beleuchtung zeigt keine
Einsparung.

Finanzielle Auswirkungen
Ja

Gesamtkosten der
Maßnahme

Einzahlungen/Erträge
(Zuschüsse u. Ä.)

Jährliche laufende Belastung (Folgekosten
mit kalkulatorischen Kosten abzügl.
Folgeerträge und Folgeeinsparungen)

Nein

Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden
Ja
Nein
Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen:
Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik)
Umschichtungen innerhalb des Dezernates
Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den
Folgejahren zu
IQ-relevant

Nein

Ja

Korridorthema:

Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO)

Nein

Ja

durchgeführt am

Abstimmung mit städtischen Gesellschaften

Nein

Ja

abgestimmt mit

Ergänzende Erläuterungen

Seite 2

(zu 1.
Die Weingartner Straße hat zwar kleinere Schadstellen, befindet sich aber in einem
verkehrssicheren Zustand. Derzeit ist eine grundhafte Erneuerungen der Straße nicht notwendig
oder vorgesehen. Inwieweit eine Sanierung in den nächsten Jahren möglich ist, wird in Abstimmung
mit dem Bauamt Grötzingen geprüft.

Zu 2.
Auf die Stellungnahme im Jahr 2017 wird verwiesen.
Die damalige Anfrage zur Installation einer konventionellen Straßenbeleuchtung wurde seitens der
Verwaltung abgelehnt. Nun folgt eine erneute Anfrage zur Beleuchtung des gleichen
Straßenabschnitts, allerdings mit Solarleuchten.
Die Stadtwerke Karlsruhe haben im Auftrag des Tiefbauamtes die Solarleuchten des
vorgeschlagenen Herstellers der Firma Ronotic geprüft und einer konventionellen Ausführung einer
LED-Beleuchtung gegenübergestellt:

Erforderliche Anzahl
Leuchtstellen
Einhaltung normative
Vorgaben

Schätzkosten
Errichtung
Gesamtanlage
Leuchtenkosten
(oben enthalten)
Lebensdauer Leuchten
(Herstellerangaben)
Lebensdauer Akku
Tauschkosten
integrierte Akkus
(soweit austauschbar)
Energiekosten
(Stromkosten)

LED-Beleuchtung „konventionell“
13 Stück
(Abstand bis 36m)
JA

ca. 60.000 € brutto
(ggfs. abzüglich ca. 20.000 € brutto
bei gleichzeitiger Verlegung im Zuge
einer Straßensanierung
Ca. 4.000 € brutto
(nur Leuchtenlieferung)
Mind. 100.000 Stunden
(entspricht ca. > 25 Jahre)
-

Ca. 200€/Jahr
(ganznächtig, 100 Betrieb

Solarleuchten ronotic
20 Stück
(empf. Abstand 20 – 25 m)
Bedingt bzw. eher nicht
(lt. Telefonat mit Hersteller)
> nur 1 Stunde Vollbetrieb und ca. 6-7
Stunden Dimmbetrieb pro Nacht
vorgesehen/möglich. Zeiten und
Dimmprofile sind vorher festzulegen. 1)
ca 40.000 € brutto

Ca. 25.000 € brutto
(nur Leuchtenlieferung)
Mind. 60.000 Stunden
(entspricht ca. > 14 Jahren)
Ca. 10 Jahre
Ca. 7.000 – 8.000 € brutto (alle 10 Jahre)
keine Herstellerinfo erhalten, daher
Angebot von vergleichbarer Anfrage für
Tauschakku herangezogen.
-

Der Einsatz von Solarleuchten wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach angefragt und immer
wieder geprüft. Nach wie vor sind zur Zeit keine Kosteneinsparungen gegenüber einer
konventionellen Beleuchtungsanlage zu erwarten. Dies liegt insbesondere an den hohen
Anschaffungs- und Betriebskosten von Solarleuchten. Zudem kann beim Einsatz von Solarleuchten
unter anderem aufgrund der schwankenden und instabilen Stromversorgung keine sichere,
normgerechte Beleuchtung gewährleistet werden. Solarleuchten werden deshalb für die
Straßenbeleuchtung nicht eingesetzt.
Entsprechende Haushaltsmittel stehen auch für eine kostenreduzierte, konventionelle
Straßenbeleuchtung nicht zur Verfügung.

Ergänzende Erläuterungen

Seite 3