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Antrag 10 SPD GRÜNE KULT Anschlussbeschäft. Azubi

                                    
                                        DOPPELHAUSHALT

2019/2020

10

STELLUNGNAHME zu Antrag
SPD-Gemeinderatsfraktion
GRÜNE-Gemeinderatsfraktion
KULT-Gemeinderatsfraktion
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Seite HH-Plan

Produktgruppe

43

1121-110

Erlös-/Aufwandsart | Ein-/Auszahlungsart

Anschlussbeschäftigung für Auszubildende nach Ausbildungsende

Auszubildende, die nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss mangels freier Stellen nicht dauerhaft übernommen werden konnten, erhalten bislang aus sozialen Gründen ein 3-monatiges Beschäftigungsangebot
in Vollzeit beziehungsweise ein 6-monatiges Angebot in Teilzeit. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 13. Oktober 1993 wurde der Verwaltung das Recht eingeräumt, abhängig von der Arbeitsmarktlage für die Übernahme von Auszubildenden in diesen Fällen eine flexible und situationsgerechte Regelung zu treffen. Pro
Jahrgang betrifft dies durchschnittlich 9 Auszubildende.

Im Rahmen des Haushaltsstabilisierungsprozesses ging unter M4_FA der Vorschlag ein, künftig auf die 3monatige Anschlussbeschäftigung bei Forstwirten zu verzichten, diesen Vorschlag aber nur in Verbindung
mit allen Ausbildungsberufen umzusetzen. Dieser Maßnahmenvorschlag wurde in der dienststellenübergreifenden städtischen Arbeitsgruppe "Sozialer und attraktiver Arbeitgeber" modifiziert und als M1_
AGsaA im Frühjahr 2017 beschlossen. Er sieht nun im Sinne einer vorausschauenden Personalplanung den
Wegfall der 3- beziehungsweise 6-monatigen sozialen Anschlussbeschäftigung von Auszubildenden nach
Prüfungsabschluss nur dann vor, wenn in den folgenden 6 Monaten keine entsprechende Stelle frei wird
(zum Beispiel durch Renteneintritt). Mit Blick auf den Fachkräftemangel und den Aufwand der Personalgewinnung ist in diesen Fällen eine kurzzeitige (überplanmäßige) Weiterbeschäftigung bis zum Freiwerden
einer Planstelle sinnvoll

Doppelhaushalt 2019/2020 - Ergänzende Erläuterungen zu Antrag

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Seite - 2

Die Verwaltung empfiehlt, die Arbeitsmarktsituation mit Blick auf die Auszubildenden- und Fachkräftegewinnung weiterhin im Blick zu halten und vorerst an der HSPKA-Maßnahme M1_AGsaA weiter festzuhalten.

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Herrn Oberbürgermeister
Dr. Frank Mentrup
76124 Karlsruhe
09.10.2018

DOPPELHAUSHALT

2019/2020

Antrag zum Thema
Interfraktionell: Anschlussbeschäftigung für Auszubildende nach Ausbildungsende

 Zuordnung im Haushaltsplan
Seite im HH-Plan

Teilhaushalt





1100

Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition


Finanzhaushalt: Investive Maßnahme



 Änderungen und neue Mittelanmeldungen
Art

2019

2020

2021

2022

Stellenschaffung/-reduzierung
Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen
Bitte aus Liste auswählen
Bitte aus Liste auswählen
Bitte aus Liste auswählen
Bitte aus Liste auswählen
Bitte aus Liste auswählen

Sperrvermerk
Verpflichtungsermächtigung
 davon zahlungswirksam in
Sonstige Änderungen

Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen
s. Hinweis - F1-Taste !

2023

DOPPELHAUSHALT

2019/2020

Interfraktionell: Anschlussbeschäftigung für Auszubildende nach Ausbildungsende

 Weitere Angaben
bei Leistungen an Zuschussempfänger

 bitte Zuschussempfänger eintragen

 Sachverhalt | Begründung
Die Stadt Karlsruhe befindet sich in einem scharfen Wettbewerb mit anderen Städten und Ämtern um Auszubildende. Es ist mittlerweile schwierig geworden, die Stellen zu besetzen. Eine zusätzliche Motivierung, sich
für einen Ausbildungsplatz bei der Stadt zu bewerben stellte die garantierte Anschlussbeschäftigung nach
Ausbildungsende für 3 bis 6 Monate dar. Dieses Angebot wurde durch die HSPKa-Maßnahme abgeschafft.
Die antragstellenden Fraktionen setzen sich für die Rücknahme der Sparmaßnahme ein.

Unterzeichnet von:
Parsa Marvi und SPD-Fraktion
Johannes Honné, Dr. Ute Leidig und GRÜNE-Fraktion
Erik Wohlfeil und Kult-Fraktion

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