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ANTRAG B_90 - Parkraumbewirtschaftung am Durlacher Turmberg

                                    
                                        STADT KARLSRUHE
Stadtamt Durlach

ANTRAG

Gremium:

Ortschaftsrat Durlach

Termin:

16.10.2019

TOP:

7
öffentlich
Dez. 2 / OA

B‘90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion
vom: 22.07.2019
eingegangen am: 24.07.2019
Vorberaten im Ausschuss II am:
23.09.2019

Verantwortlich:

Parkraumbewirtschaftung am Durlacher Turmberg

Der Ortschaftsrat möge beschließen, dass für die Parkplätze in der Reichardtstraße an der Aussichtsterrasse auf dem Turmberg sowie in der Jean-Ritzert-Straße am Waldspielplatz eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt wird. Ziel sollte es sein, den touristischen Verkehr vom motorisierten Individualverkehr hin zu Turmbergbahn und Fußverkehr zu verlagern.

Sachverhalt:
Durch den Bau der Aussichtsterrasse auf dem Turmberg, ein florierendes, überregional bekanntes Restaurant, einen attraktiven Waldspielplatz und reizvolle Wanderwege hat sich der
Freizeitwert des Naherholungsgebietes und Ausflugzieles Turmberg noch weiter erhöht. Die unverändert freie Zufahrt für Kraftfahrzeuge in Verbindung mit unterlassener Parkraumbewirtschaftung auf dem Turmberg sorgen für tendenziell steigenden Autoverkehr. Für den
Besuch des Turmbergplateaus wird die beschlossene Anbindung der Turmbergbahn an das KVVStraßenbahnnetz ab spätestens 2022 eine hochwertige Alternative zum Auto sein. Dennoch
sollte mit Maßnahmen zur Verringerung des motorisierten Individualverkehrs nicht bis zur
Fertigstellung gewartet werden. Eine weitere flankierende Maßnahme ist eine Ausweitung der
Betriebszeiten der Turmbergbahn, die in einem bereits vorliegenden Antrag gefordert wurde.
Die Anzahl der Parkplätze für mobilitätseingeschränkte Personen sollte im Rahmen dieser Maßnahme überprüft werden.

Begründung:
Für die Nutzung des Turmbergs als Ausflugsziel für die Einwohner und die Besucher der Stadt
Karlsruhe ist es zwingend erforderlich, die negativen Auswirkungen der steigenden touristischen
Nutzung (Verkehr, Lärm, Abfallaufkommen etc.) bestmöglich im Sinne der Anwohner zu kom-

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pensieren. Solche Maßnahmen erhöhen die Akzeptabilität der touristischen Nutzung und müssen als Grundvoraussetzung für eine gelungene Integration von Ausflugszielen in ein gewachsenes, wohnwirtschaftlich genutztes Quartier verstanden werden.

unterzeichnet von:
Johannes Ruf
und die B‘90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion