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Antrag

                                    
                                        Stadt Karlsruhe
Der Oberbürgermeister

Vorlage Nr.:

ANTRAG

2019/0756

GRÜNE-Gemeinderatsfraktion
Wartezeiten vor Freibädern reduzieren - Einführung einer "Eintritts-App"

Gremium

Termin

TOP

ö

Gemeinderat

24.09.2019

29

x

nö

1.

Die Verwaltung prüft die technische und organisatorische Umsetzbarkeit des Angebots
einer Smartphone-App für den Eintritt in städtische Einrichtungen wie Schwimmbäder,
Kultureinrichtungen und den Zoologischen Stadtgarten.

2.

Die Verwaltung zeigt auf, wie ein solches Angebot umgesetzt und beworben werden
kann.

3.

Die Verwaltung überprüft das Angebot des KA-WLAN-Zugangs und erarbeitet ggf. ein
Konzept für die Herstellung einer flächendeckenden Verfügbarkeit des Netzwerks an allen betroffenen Eingangsbereichen.

Sachverhalt / Begründung
Vor den Freibädern, u .a. Turmbergbad in Durlach und Rheinstrandbad Rappenwört bilden sich
bei hochsommerlichem Wetter regelmäßig lange Schlangen wartender Personen. So standen
Familien mit Kindern und auch ältere Menschen nach Auskunft der Betroffenen bis zu 1,5
Stunden bei praller Sonne in der Schlange. Gerade bei heißen Temperaturen, wie in diesem
Sommer, ist dies gefährlich für den Kreislauf. Zudem wird Menschen, die nicht lange stehen
können, der Zugang zu beliebten und gesundheitsfördernden Einrichtungen erschwert oder
unmöglich gemacht. Auch in anderen Karlsruher Bädern besteht die gleiche Situation.
Ein größeres Angebot an Kassenautomaten bringt keine grundlegende Verbesserung, da sich
dort durch das Zusammensuchen des passenden Eintrittsgelds auch wieder Schlangen bilden.
Eine Smartphone-App, über die Eintrittskarten erworben werden können, würde die Wartezeiten deutlich reduzieren, da nach dem Bezahlvorgang der Zugang etwa über ein Drehkreuz
möglich wäre. Der schnellere Zugang würde zudem zur Attraktivitätssteigerung der städtischen
Freibäder beitragen.
Eine solche App könnte auch für den Eintritt in andere Einrichtungen der Stadt (Zoologischer
Stadtgarten, Museen usw.) verwendet werden: Die Eintrittskarte kann bequem zuhause, unterwegs oder direkt vor dem Eingang per Smartphone gekauft werden. Dadurch wäre an den Kassen auch mehr Zeit für Menschen, die mehr Beratung über das Tarifsystem oder andere Hilfen
benötigen.
In Sachsen ist mit der Schlösserland-App bereits ein ähnliches System im Einsatz
(https://www.schloesserland-sachsen.de/de/service/schloesserlandkarte-freier-eintritt-undverguenstigungen/schloesserlandkarte-als-app/). Zu Karlsruhe als innovative Technologie- und
IT-Stadt würde ein solches Konzept besonders gut passen.

Ergänzende Erläuterungen

Seite 2

Mit einer solchen App hätten die Bürger*innen und Besucher*innen Karlsruhes alles aus einer
Hand. So würden Freizeitaktivitäten leicht zugänglich und attraktiver. Eine Integration dieser
App in die neu geplante Karlsruhe-App aus dem Projekt „digital@ka“ bietet sich an.

unterzeichnet von:
Niko Riebel
Verena Anlauf
Aljoscha Löffler
Johannes Honné
Benjamin Bauer
Berthe Obermanns
Markus Schmidt
Jorinda Fahringer
Christine Großmann
Christine Weber